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Chorprobe bei Cantara von Christine Jung und Sabine Meierhöfer Es ist Mittwochabend 19.45 Uhr. In einem Nebenraum der Mehrzweckhalle in Albig treffen sich etwa 25-30 Frauen aus Albig und Umgebung (Saulheim, Flonheim, Nack, Alzey und sogar aus Bingen) zur wöchentlichen Singstunde. Nachdem jede ihren Platz gefunden hat und endlich Ruhe ist, kann es losgehen. Zuerst macht Chorleiterin Monika Geyer ein paar Lockerungsübungen gegen die Verspannungen, danach folgen ca. 20 Minuten Stimmbildung und Atemübungen. Das hört sich zum Teil ziemlich komisch an für jemanden der an den offenen Fenstern des Proberaums vorbeigeht, man hört dann Laute wie „ f, s , sch“, oder „ p t k“, „p t k“ aber auch „jujuja“ oder „siasiasi“. Bevor es dann an das Einstudieren eines neuen Stückes oder ans Vertiefen eines neu gelernten geht, stimmen die Frauen meist einen Kanon oder ein Wunschlied an. Oft hat unsere Chorleiterin ganz verrückte Ideen und macht einfach mal das Licht aus, sodass jede besser auf die anderen hören kann oder sie stellt den Chor im Kreis auf, mit dem Gesicht zur Wand und jede soll versuchen das neue Stück einfach mal auswendig zu singen, auch wenn sie sich noch gar nicht so sicher ist. Bei schwierigen Stücken oder vor Wettbewerben probt die Dirigentin mit jeder Stimmlage einzeln und erst zum Schluss, wenn alle Stimmen gemeinsam singen, fügt sich dann alles zu einem wunderschönen Klang zusammen. Vor Konzerten oder Auftritten kommt die Pianistin zu den Proben dazu. Es ist gar nicht so einfach, wenn sie und der Chor die Stücke getrennt einstudieren, da kommt es dann schon mal zu rasanten Tempo-Wechseln und Takt-Änderungen. Aber mittlerweile sind Evi Schicklinski und die Frauen von Cantara ein eingeschworenes Team und so spielt sie einfach schneller, wenn der Chor schneller wird oder sie wird von den Sängerinnen gebremst. Am Ende klingt immer es immer gut zusammen. Gegen 21.30 Uhr, wenn die Chorprobe dann fast zu Ende ist, werden noch anstehende Auftritte besprochen oder abgeklärt ob der Chor noch weitere Termine wahrnimmt. Schließlich macht sich jede ganz beschwingt auf den Nachhauseweg und freut sich schon wieder auf den nächsten Mittwoch.
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